Lesung - Klassiker, Philosophie, Gedichte von Goethe, Trakl, Heine, Kant, Nietzsche und Lessing gelesen von Elisa Demonki u. a. Erlkönig, Osterspaziergang, Faust

Elisa Demonki liest Klassiker, alte philosophische Werke und Gedichte vor. "Das Wort sei die Macht in deinem Ohr, dein Gefühl zu akzeptieren und neu zu erleben." Lesungen Philosophie Literatur Klassiker Gedichte Goethe Heine Nietzsche Schule Bildung Faust Zauberlehrling Gedichte Deutsch Georg Trakl Gedichte

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(32) Rainer Maria Rilke »La Panthère/ Der Panther«


Jardin des Plantes, ParisSon regard du retour éternel des barreaux s’est tellement lassé qu’il ne saisit plus rien. Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Il ne lui semble voir que barreaux par milliers et derrière mille barreaux, plus de monde. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt...


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 2008-01-06  1m
 
 

(31) Wilhelm Busch »Es sitzt ein Vogel«


Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, Er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, Die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf und immer höher Kommt er dem armen Vogel näher. Der Vogel denkt: Weil das so ist Und weil mich doch der Kater frisst, So will ich keine Zeit verlieren, Will noch ein wenig quinquilieren Und lustig pfeifen wie zuvor. Der Vogel, scheint mir, hat Humor. Bild: Wilhelm Busch Musik: Ulrike Theusner und Elisa Demonkí


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 2007-12-02  1m
 
 

(30) mittelhochdeutsches Gedicht »Dû bist mîn«


Dû bist mîn, ich bin dîn: des solt dû gewis sîn; dû bist beslozzen in mînem herzen, verlorn ist daz slüzzelîn: dû muost och immer darinne sîn. Bild: Antoine Watteau Musik: Elisa Demonkí &Ulrike Theusner


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 2007-12-02  0m
 
 

(29) Hugo Ball »1. Dada-Abend«


Eröffnungs-Manifest Zürich, 14. Juli 1916 ].]]]..].]]]..]].].]]]..]].]]. Dada ist eine neue Kunstrichtung. Das kann man daran erkennen, daß bisher niemand etwas davon wußte und morgen ganz Zürich davon reden wird. Dada stammt aus dem Lexikon. Es ist furchtbar einfach. Im Französischen bedeutet's Steckenpferd. Im Deutschen heißt's Addio, steigts mir den Rücken runter. Auf Wiedersehen ein andermal! Im Rumänischen: »Ja wahrhaftig, Sie haben recht, so ist's. Jawohl, wirklich, machen wir...


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 2007-12-02  5m
 
 

(28) Rosa Luxemburg »Briefe aus dem Gefängnis«


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An Sonia Liebknecht Breslau, Mitte Dezember 1917 ... Ach, Sonitschka, ich habe hier einen scharfen Schmerz erlebt, auf dem Hof, wo ich spaziere, kommen oft Wagen vom Militär, voll bepackt mit Säcken oder alten Soldatenröcken und Hemden, oft mit Blutflecken ..., die werden hier abgeladen, in die Zellen verteilt, geflickt, dann wieder aufgeladen und ans Militär abgeliefert. Neulich kam so ein Wagen, bespannt, statt mit Pferden, mit Büffeln...


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 2007-10-22  4m
 
 

(27) Johann Wolfgang von Goethe »Willkommen und Abschied«


Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh gedacht. Der Abend wiegte schon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht; Schon stand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgetürmter Riese, da, Wo Finsternis aus dem Gesträuche Mit hundert schwarzen Augen sah...


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 2007-08-25  2m
 
 

(26) Friedrich Nietzsche - »Die fröhliche Wissenschaft« 268-275


- 268 - Was macht heroisch? Zugleich seinem höchsten Leide und seiner höchsten Hoffnung entgegengehen.- 269 - Woran glaubst du? Daran: dass die Gewichte aller Dinge neu bestimmt werden müssen.- 270 - Was sagt dein Gewissen? "Du sollst der werden, der du bist".- 271 - Wo liegen deine größten Gefahren? Im Mitleiden.- 272 - Was liebst du an Anderen? Meine Hoffnungen.- 273 - Was nennst du schlecht? Den, der immer beschämen will...


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 2007-06-28  1m
 
 

(25) Friedrich Schiller »Die Bürgschaft«


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Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande; Ihn schlugen die Häscher in Bande. »Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!« Entgegnet ihm finster der Wüterich. »Die Stadt vom Tyrannen befreien!« »Das sollst du am Kreuze bereuen...


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 2007-05-03  8m
 
 

(24) Johann Wolfgang von Goethe »Osterspaziergang«


Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dort her sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur. Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür...


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 2007-04-06  2m
 
 

(23) Johann Wolfgang von Goethe »Faust 1 - Vor dem Tor«


- WAGNER - Man sieht sich leicht an Wald und Feldern satt; Des Vogels Fittich werd ich nie beneiden. Wie anders tragen uns die Geistesfreuden Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt! Da werden Winternächte hold und schön Ein selig Leben wärmet alle Glieder, Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergamen, So steigt der ganze Himmel zu dir nieder...


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 2007-03-22  1m