Nach Redaktionsschluss – Der Medienpodcast - Deutschlandfunk

Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. „Nach Redaktionsschluss“ ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

https://www.deutschlandfunk.de/nach-redaktionsschluss-100.html

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 35m. Bisher sind 123 Folge(n) erschienen. Jede Woche gibt es eine neue Folge dieses Podcasts.

Gesamtlänge aller Episoden: 2 days 23 hours 48 minutes

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Serientäter - Warum gibt es im Fernsehen so viele Krimis?


Als Bürger verabscheuen wir Verbrechen, aber als Fernsehzuschauer lieben wir sie – das zeigen die Quoten. Deutschlandfunk-Hörer Otto Elsland kann das nicht verstehen. Er habe im Moment genug Krimi im Alltag, sagt er, er will im Fernsehen auch mal was anderes sehen – zumal er befürchtet, die Gewaltexzesse verrohten die Gesellschaft. Matthias Pfeifer, der im ZDF ("fast ein Krimisender") als Abteilungsleiter für Krimis mitverantwortlich ist, kennt solche Beschwerden, man rede im Sender oft darüber...


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 2021-03-26  44m
 
 

"Neue" Länder und alte Überheblichkeiten - Ostdeutschland in den Medien


Für die Medien sind wir alle gleich, kritisieren viele Ostdeutsche im Jahr 31 nach der Wiedervereinigung: Bürger zweiter Klasse, Teil einer gesichtslosen Masse. Wenn berichtet wird, gehe es immer um arme, abgehängte Menschen und AfD-Wähler...


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 2021-03-19  43m
 
 

Krisen, Kriege, Katastrophen - Ist der Journalismus zu negativ?


Unsere Hörerin Margarete Schumm fragt sich, ob die Medien die Wirklichkeit nicht viel zu einseitig abbilden. Mit der Flut der negativen Nachrichten steige der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, sich diesen Nachrichten zu entziehen oder sich ganz von den Medien abzuwenden. Wie müsste ein Journalismus aussehen, der die Lebenswirklichkeit der Menschen besser abbildet, aber auch nichts beschönigt? Darüber diskutiert Margarete Schumm mit der Journalistin und Dozentin Dr...


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 2021-03-12  32m
 
 

Jenseits der Bestseller - Was wir uns vom Literaturjournalismus wünschen


Ken Follet, Elena Ferrante und Frank Schätzing sind Bestseller-Autorinnen und -Autoren. Buchredaktionen sollten sich mit diesen großen Namen aber deutlich weniger beschäftigen als bisher, findet Deutschlandfunk-Hörerin Anna Pelzl wünscht sich weniger Ken Follet oder Frank Schätzing und dafür mehr Raum für nicht-alltägliche Literatur in Medien. Darüber diskutieren mit ihr Jan Drees aus der Dlf-Buchredaktion, die Bookstagrammerin Nicole Kiendl und Christoph Sterz aus der @mediasres-Redaktion...


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 2021-03-05  31m
 
 

Keine Hofberichterstattung - Landwirtschaft ohne Medienlobby?


Haben Journalisten Vorurteile gegenüber der konventionellen Landwirtschaft? Das findet jedenfalls unser Hörer Jan Wreesmann, der selbst einen Hof in Niedersachsen betreibt. Er kritisiert, dass die Medien die Lebenswirklichkeit der deutschen Bäuerinnen und Bauern nicht abbildeten. Der Biolandbau werde einseitig gelobt, die konventionellen Landwirte in die Ecke der Umweltverschmutzer gestellt...


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 2021-02-26  44m
 
 

Nicht Schwarz oder Weiß - Wie Medien mit Hautfarbe umgehen (sollten)


"Hat Ihre Redaktion eine Liste mit Definitionen von Hautfarben, die in der Berichterstattung anzuwenden sind", fragt unser Hörer Karl Georg Schmitz. Eigentlich interessiere ihn die Farbe der Haut gar nicht, über den Menschen möchte er ganz andere Dinge wissen, sagt Schmitz. Die Berichterstattung über die neue US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat gezeigt: Hautfarbe und Abstammung stehen oft im Mittelpunkt...


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 2021-02-19  33m
 
 

"Politische Schieflage" - Wo sind die konservativen Stimmen in ARD und ZDF?


Die öffentlich-rechtlichen Sender bilden nicht alle politischen Positionen gleichmäßig ab, beklagt unser Hörer Uwe Werner. Dem AfD-Mitglied fehlen vor allem konservative Stimmen – sowohl in Berichten als auch in Kommentaren. Und er findet auch, dass Journalistinnen und Journalisten an die politischen Lager nicht gleichermaßen kritisch herangehen und zu oft mit zweierlei Maß messen. Uwe Werner wünscht sich mehr Debatte, mehr konservative Positionen – aber alles in sachlichem Ton...


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 2021-02-12  31m
 
 

Bezos, Musk und Zuckerberg - Feiert der Wirtschaftsjournalismus die Falschen?


Rekorderlöse, Reichenrankings, Börsenzahlen – die Wirtschaftsberichterstattung liebt die Superlative. Das stört unseren Hörer Matthias Stache. Dass Medien vor allem über finanzielle Erfolge berichten, findet Stache nicht zeitgemäß. Statt Zahlen zu feiern, sollte sich die Presse fragen, ob diese Börsenstars gesellschaftliche Verantwortung übernehmen...


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 2021-02-05  32m
 
 

Privilegierte Quelle? - Über das schwierige Verhältnis zwischen Polizei und Presse


Schreiben Journalisten zu oft aus Pressemitteilungen der Polizei ab? Marcel Brakhane meint: ja. Das, was er bei Fußballspielen oder Demos selbst miterlebe, habe oft nichts mit dem zu tun, was er anschließend darüber lese, sagt der Deutschlandfunk-Hörer. Die Polizei sei eine privilegierte Quelle, der Reporterinnen und Reporter vertrauen dürfen sollten, wendet Olaf Sundermeyer ein, der als Journalist für die ARD von Demos mit Rechtsextremisten berichtet...


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 2021-01-29  40m
 
 

Die Pandemie der Zahlen - Wie können wir besser über Covid19 berichten?


Infektionszahlen im Zehntausenderbereich, freie Intensivbetten, 7-Tage-Inzidenzwerte und dazu R-Wert und die Toten. Knapp ein Jahr nach Ausbruch der Virus-Pandemie hat sich nicht nur das Virus in der Welt ausgebreitet, sondern auch die Menge der Zahlen in der Berichterstattung. Aber helfen uns diese Ziffern und Werten überhaupt dabei, ein realistisches Bild von der Lage zu gewinnen? Unsere Hörerin Sophia Langer bezweifelt das...


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 2021-01-22  30m