Robert Schumann - Kritiker und Prophet

Robert Schumann kennt man vor allem als Komponisten, er war aber ebenso Literat. 1834 gründete Schumann seine Neue Zeitschrift für Musik und setzte als Rezensent und Musikwissenschaftler neue Maßstäbe, vor allem durch seine scharfsinnige, aber immer poetische Kritik und seinen Einsatz für Neues und Zukunftsträchtiges. So erkannte er sehr früh das Genie von Künstlern wie Chopin, Brahms oder Schubert und berichtete über sie. "Robert Schumann - Kritiker und Prophet" ist eine Koproduktion mit SWR2. Die Schumann-Texte liest der Schauspieler Matthias Brandt.

https://www.br.de/mediathek/podcast/robert-schumann-kritiker-und-prophet/509

Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 5m. Bisher sind 32 Folge(n) erschienen. Dies ist ein wöchentlich erscheinender Podcast
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Brahms' "Neue Bahnen" - 15.08.2010


Nachdem Johannes Brahms - 20-jährig - im Hause Schumann sein Können vor dem namhaften Ehepaar zum Besten gegeben hatte, hieß es für den vorahnungsvollen Schumann nicht lange zögern: Unter dem Titel "Neue Bahnen" inthronisierte er Brahms, der ihm vom berühmten Geiger Joseph Joachim vermittelt wurde, gleichsam zum eigenen Nachfolger.


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 2010-08-15  5m
 
 

Webers "Euryanthe" - 08.08.2010


Schumann besprach die Oper "Euryanthe" von Carl Maria von Weber im sogenannten "Theaterbüchlein". Er war unter anderem von einer Verschwörungsszene begeistert, die Wagner zu seinem Duett Ortrud-Telramund im zweiten Akt seines "Lohengrin" angeregt haben dürfte.


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 2010-08-08  3m
 
 

Mendelssohns "Italiensche Symphonie" - 01.08.2010


Zu den von Schumann reflektierten Publikumslieblingen gehört auch die berühmte "Italienische Sinfonie" A-Dur op.90 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Aus den Zeilen Schumanns spricht die Bewunderung, die er dem kaum älteren Kollegen vor allem anfangs entgegenbrachte.


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 2010-08-01  6m
 
 

Liszts "Paganini-Etüden" - 25.07.2010


Hohles Virtuosentum war Schumann suspekt - in seiner Musikästhetik war kein Platz für Effekthascherei. Dass er Franz Liszt und seinem revolutionären Klavierspiel gleichwohl mit Respekt, ja ungläubigem Staunen begegnete, zeugt von Schumanns Offenheit.


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 2010-07-25  7m
 
 

Chopins "Nocturnes", op.37 - 18.07.2010


Schumann war Zeit seines Lebens ein ehrlicher Bewunderer des nur drei Monate älteren Frédéric Chopin. Für Schumann war Chopin der Idealfall eines romantischen Musikers, und eines Meisters der kleinen Form.


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 2010-07-18  5m
 
 

Spohrs "Historische Symphonie" - 11.07.2010


Von den Stilkopien zurückliegender musikalischer "Perioden" in Spohrs "Historischen Symphonie" war Robert Schumann nicht begeistert. Vor allem Spohrs Versuch, die musikalische Gegenwart zu charakterisieren, missfiel ihm völlig.


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 2010-07-11  5m
 
 

Chopins Klaviersonate Nr. 2 - 04.07.2010


Chopins zweite Klaviersonate zählt bis heute zu seinen rätselhaftesten und meist diskutierten zählt. Schumanns Rezension mag das ihre hierzu beigetragen haben, ist doch ein kritischer Unterton bereits dort unüberhörbar.


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 2010-07-04  6m
 
 

Schuberts C-Dur-Symphonie - 27.06.2010


Auf einer Wienreise entdeckte Schumann zufällig Schuberts "Große C-Dur-Sinfonie". An einen Freund schrieb Schumann begeistert, dies sei "das Größte, was in der Instrumentalmusik nach Beethoven geschrieben worden ist".


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 2010-06-27  6m
 
 

Berlioz' "Waverley"-Ouvertüre - 20.06.2010


"Grande ouverture caractéristique" op. 1 von Hector Berlioz gehört heute nicht zum Kernbestand des Repertoires, verdient aber aufgrund einiger Strukturmerkmale Anerkennung - was auch Schumann in seiner Rezension andeutet.


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 2010-06-20  7m
 
 

Bachs "Kunst der Fuge" - 13.06.2010


Mit Bachs Musik hat sich Schumann Zeit seines Lebens auseinandergesetzt. Er allein galt ihm als unausschöpflich. Eine gewisse respektvolle Skepsis wird allenfalls gegenüber der "Kunst der Fuge" spürbar - so in dieser Besprechung von 1839.


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 2010-06-13  3m