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Drei Vielspieler sprechen monatlich über all die Spiele, die sie in den letzten 30 Tagen gezockt haben.

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Bonus Level: Pile of Shame


Mit der E3 steht aktuell eine der größten Pile-of-Shame-Vergrößerungs-Veranstaltungen des Jahres an. Daher reden wir heute endlich darüber, wie wir persönlich unsere Stapel unter Kontrolle halten. Vielleicht können unsere Zuhörer:innen ja damit ihr eigenes System oder (Kauf-)Verhalten optimieren.

Shownotes:

Dodos Goldene Regeln

Lektion 1: Anzocken und Aussortieren. Niemand zwingt euch, all eure gekauften Games auch wirklich durchzuspielen. Wenn ihr irgendwann mal Bock drauf hattet aber nun merkt, dass es nix für euch ist: Weg damit!

Lektion 2: Das “Sortiment” im Überblick behalten. Für Abwechslung sorgen! Wenn ich mal einen Shooter / ein JRPG / Rennspiel spielen will, sollte es griffbereit liegen. moep0rs Pro-Tip: Digitale Spiele im Voraus runterladen und aktuelle Konsolenspiele schonmal patchen! Außerdem das Sortiment mit der Wunschliste verbinden, z.B. auf Rebuy / Medimops oder digital bei isthereanydeal (kombinierbar mit Steam Wunschliste)

Lektion 3: Sammelwahn einschränken durch getrennte Stapel. Nur durchgespielte Games kommen in die “echte” Sammlung. Gwyns Pro-Tip: Sammeln durch Berichte (Blogs, Reviews etc) digital ersetzen

Lektion 4: Listen, Listen, Listen. Tracking sowohl physikalisch als auch digital in einer Liste mit verschiedenen Reitern wie Pile / Durchgespielt / Wishlisted / Aussortiert (Nerds mögen Listen)

Lektion 5: Chill. Nicht unter Druck setzen lassen, das ist dein Stapel, es sind deine Spiele, du machst die Regeln. Irgendwann mal Geld bezahlt? Ist doch heute egal. 100h Spielzeit estimate? Einfach erstmal anfangen, abbrechen kannst du es immernoch. Die einzigen Regeln die es gibt stellst du für dich auf <3 

Bonuserwähnung: Dodos Guide seine Steam Library endlich mal aufzuräumen:
http://www.dodogames.de/howtohandlesteam

moep0r:

Ich versuche pro “Situation” (Handheld unterwegs, Stream, vor dem Schlafengehen im Bett, mit der Freundin, Auf dem Fernseher, natürlich nicht immer alles gleichzeit ^^) bzw. pro Plattform immer nur ein aktives Spiel zu haben. Das spiele ich dann durch und erst dann wird das nächste eingelegt. Genau, eingelegt: Ich kaufe nämlich gern Retailversionen und reduziere damit das Wachstum meines Stapels enorm. Denn was es nicht physisch gibt, kann auch nicht auf dem Stapel landen. Dank Publishern wie bspw Limited Run Games erscheinen aber auch kleinere Titel immer öfter als physische (Sammler)Version, sodass ich dann doch *irgendwann* zuschlagen kann.

Da ich physische Spiele wirklich erst aus der Konsole nehmen und das nächste einlegen muss, ist der Wechsel mit “Arbeit” verbunden und da ich faul bin, hindert mich diese Hürde dann bereits, einfach so was neues zu spielen. Außerdem ist es einfach sehr befriedigend, ein Spiel aus der Konsole zu nehmen, in die Hülle zu stecken und diese dann ins Regal zu stellen. Ich breche Spiele dann aber auch bewusst ab, da die Hürde es weiterzuspielen durch das einlegen des Spiels dann ebenfalls wieder gegeben ist und wenn DAS schon eine Hürde ist, dann will ich ja wohl wirklich nicht weiterspielen

Weiterhin plane ich meine nächsten Spiele auch nur sehr grob. Ich weiß in der Regel nur, was ich nach dem aktuellen Spiel als nächstes spielen möchte und sehe meinen Stapel eher als Inspiration an und nicht als Mahnmal. Immerhin fand ich die Spiele irgendwann mal geil genug, Geld dafür auszugeben, eine gewisse Güte werden sie wohl haben. Dank Angeboten wie dem Game Pass oder den Free Epic Games komme ich allerdings doch immer öfter in Versuchung, was vorzuziehen. Allerdings nehmen diese Spiele auch schon so viel Platz ein, dass ich kaum noch Spiele kaufe und der Pile of Shame somit nicht wirklich wächst.

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 2021-06-21  53m