Auf Geldreise - der Finanztip-Podcast für Frauen

Über Geld spricht man nicht. Wir schon – in unserem preisgekrönten Podcast. Wir, das sind Anika und Anja, Verbraucherjournalistinnen des Jahres 2020, nehmen Dich mit auf unsere ganz persönliche Geldreise. Stets mit im Gepäck: unsere eigenen finanziellen Erlebnisse, mal mehr, mal weniger clevere Entscheidungen und jede Menge hilfreiche Tipps, wie Du Deine Finanzen selber machen kannst.

https://www.finanztip.de/podcast/auf-geldreise/

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Die Macht der Schufa - Teil eins (#87)


So beeinflusst die Auskunftei unser Leben

  1. Die Schufa ist die bekannteste Wirtschafsauskunftei in Deutschland. Sie hat nach eigenen Angaben Daten zu 68 Millionen Menschen gespeichert. Also fast zu jedem Erwachsenen. Es gibt aber auch noch andere Auskunfteien, zum Beispiel Crif Bürgel, Boniversum oder Infoscore Consumer Data.

  2. Die Schufa berechnet nach einer geheimen Formel, für wie kreditwürdig sie Dich hält. Der Schufa-Score soll Auskunft darüber geben, wie wahrscheinlich es ist, dass Du Deine Rechnungen oder Raten für Kredit pünktlich zahlst.

  3. Die Daten für diese Bewertung bekommt die Schufa von Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeitet. Welche Informationen die Schufa genau speichert, erklären wir im Finanztip-Ratgeber zur Schufa.

  4. Du solltest regelmäßig kostenfrei eine Selbstauskunft von allen Auskunfteien anfordern. Nur so kannst Du prüfen, ob Schufa und Co. falsche Informationen über Dich haben. Fehler in den Daten können nämlich für einen schlechten Score sorgen.

  5. Die kostenlose Selbstauskunft heißt bei der Schufa Datenkopie. Du kannst sie auf dieser Seite bestellen. Bei anderen Auskunfteien kannst Du die Auskunft kostenfrei unter den folgenden Links anfordern:

Boniversum (https://www.boniversum.de/selbstauskunft/) Crif Bürgel (https://www.crifbuergel.de/konsumenten/selbstauskunft/) Infoscore Consumer Data (https://www.experian.de/selbstauskunft/online-formular-selbstauskunft)

  1. Stimmt in Deiner Selbstauskunft etwas nicht, dann fordere die Auskunftei dazu auf, den Fehler zu korrigieren. Dazu kannst Du unser Musterschreiben nutzen.

  2. Hast Du wirklich mal eine Rechnung nicht bezahlt, darf das erst nach der zweiten Mahnung an die Schufa gemeldet werden. Negative Einträge müssen nach einer bestimmten Zeit wieder gelöscht werden. Die Fristen dafür findest Du in unserem Ratgeber.

  3. Wenn Du Post von einem Inkasso-Unternehmen bekommst und nicht weißt, ob Du zahlen musst, kannst Du den kostenlosen Inkasso-Check der Verbraucherzentralen nutzen. Oft verlangen Inkasso-Unternehmen überzogene Gebühren, die Du nicht zahlen musst.

  4. Hast Du Probleme mit der Schufa, dann kannst Du Dich kostenlos an eine spezielle Schlichtungsstelle wenden, den Schufa-Ombudsmann (https://schufa-ombudsmann.de/). Auch bei Verbraucherzentralen https://www.verbraucherzentrale.de/beratung) kannst Du Dich zu allen Fragen rund um Schufa, Mahnungen und Inkasso-Unternehmen beraten lassen.

Unser Podcast ist jetzt preisgekrönt. Die Jury des Fachmagazins „Wirtschaftsjournalist“ hat uns als Verbraucherjournalistinnen 2020 ausgezeichnet.

Alle Informationen über uns findest Du auf unserer Geldreise-Seite oder direkt auf unserer Finanztip-Startseite. Abonnier gerne auch den Finanztip-Newsletter.

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 2021-09-16  31m