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FG038 Politische Zäsuren und das Recht
2016-11-24 (duration 1h23m)
[transcript]
56:49 Also die Ideologie wurde ja nicht aus der Welt geschafft, sie wurde nur durch eine andere ersetzt.
1:11:07 Die Zeit auch, so was in eine bestimmte Prozedur zu übertragen und bestimmte Förmlichkeiten. Finde eigentlich auch gut, dass es immer noch so konservativ gehandhabt wird, Fernsehen zuzulassen im Gerichtssaal. Dass man also bestimmte mediale Sicherungen gegen die Echtzeit einführt und ganz deutlich signalisiert, dass das, was dort stattfindet, einen Eigenwert hat, der gerade darin besteht, dass man sich für einen Moment um den Rest der Welt nicht zu kümmern braucht. Und daraus wird dann bei mir natürlich in meinen eigenen historischen Akten eine gewaltige moralische Anklage, weil ich denke, jetzt kümmert euch endlich um den Rest der Welt. Geht doch da hinaus, seht doch, was in Auschwitz passiert, macht die Augen auf gefälligst und zugleich ist es in der Gegenwart, wo in der Welt natürlich auch dramatische Dinge passieren, aber es auch wenig nützen würde, sich jetzt permanent darum zu kümmern, mir immer wieder klar, welcher besondere Wert darin liegt.
1:01:58 Der Apparat selber, der Aufbau der Gesellschaft selber ist so zählebig und so komplex, dass er sich solchen Eingriffen, solchen Zäsuren irgendwie widersetzt. Und das heißt übertragen auf die Gegenwart, dass es sich einfachen Lösungen widersetzt. Einfache Lösungen, so würde ich sagen, sind im Angesicht der Komplexität der Welt immer die falschen.
 
FG037 Freies Wissen und Open Data
2016-11-08 (duration 1h53m)
[transcript]
13:09 Der Gründer von Wikipedia sagt immer gerne, es gibt nur ein Land in der ganzen Welt, in dem er auf der Straße erkannt und angesprochen wird und das ist Deutschland.
33:42 Aber es ist auf jeden Fall so ein Aspekt, den ich dabei noch ganz charmant finde, dass man ja im Prinzip hier auch Minderheiten die Möglichkeit gibt, ihre kulturelle Identität auch dann sozusagen weiter zu unterfüttern, indem man halt einfach auch aus dieser Perspektive den Blick auf die Welt eröffnet und dabei eben sozusagen auch hilft. Weil wir hatten das ja gerade, jedes Land oder jeder Sprachkulturraum sage ich mal, das ist ja jetzt nicht so sehr an Nationalgrenzen festzumachen, hat sozusagen seine eigene Sicht der Welt und an der Stelle ist ja auch die Wikipedia nicht nur reines Wissen, sondern im Prinzip ja auch ein Ort, wo man über dies Wissensvermittlung auch eine Betrachtung der Welt manifestiert, die sagen wir mal zumindest erst mal mit Leuten der eigenen Sprache überhaupt erst mal teilt und damit ja auch eine Diskussionsbasis schafft.
1:41:47 Von Menschenrechten bis zu Umweltthemen, das sind die Organisationen die viel besser als wir wissen, wo der größtmögliche Nutzen liegt und dann ist es unsere Aufgabe zu schauen, ob und wenn ja wie und welche Rolle Openess und Open Data da spielen kann. Wir sollten nicht so vermessen sein, weil wir uns mit Open Data und Openess als Prinzip, dass wir deswegen wüssten, wo die besten Anwendungsfälle sind. Da müssen wir und wir auch als Organisation, als Open Knowledge International, nehmen uns da gerade zurück und sehen uns mehr als Wissensvermittler und Dienstleister für diejenigen, die sich mit den eigentlichen Themen, die die Menschheit bewegt, besser auskennen als wir. Denn Open Data an sich erst mal verändert die Welt nicht, die Welt wird von Menschen verändert.
 
FG036 Internationalisierung der Forschung
2016-10-19 (duration 1h45m)
[transcript]
29:53 Für den Handel. Und dabei ja im Prinzip auch megainternationale Orte geschaffen haben. Also Dubai ist ohnehin ja bekannt für seine Übertreibungen, aber es ist ja erstaunlich, wie breit gestreut die Welt dort vertreten ist auf viele Arten und Weisen. Für Saudi Arabien könnte ich mir vorstellen ist das ein bisschen schwieriger.
1:06:48 Und wenn dann nicht in dem Bereich von Ingenieurwissenschaften, aus denen dann unterschiedlichste Herkunftsländer, Gruppen gebildet werden, dann auch im Bereich zum Beispiel sozial oder Gesundheitswissenschaften, die sehr sehr stark an bestimmten Problemen verpflichtet waren. Das hat sich erst in letzter Zeit etwas geändert, mit der Gründung dieses European Research Councils und der Förderlinie dort, die rein forschungsgetrieben ist. Aber ansonsten gibt es wenig oder um nicht zu sagen gar keine internationalen Organisationen. Die UN hat zwar so was wie zum Beispiel Unesco Chairs, ich weiß gar nicht in welcher Anzahl, die in verschiedenen Plätzen der Welt gefördert werden. Es gibt Stiftungen, die auch international operieren und Forschung fördern oder Forschungsprogramme unterstützen. Dazu zählt also beispielsweise die Volkswagenstiftung hat auch einen internationalen Bereich.
1:40:58 Ja klar, also die Internationalisierung ist, wenn man so will, nicht hufhaltbar, auch nicht zurückzudrehen. Die Internationalisierung der Wirtschaft ist ja mit den Händen zu greifen, nicht nur bei multinationalen Konzernen, sondern auch wenn man sich anguckt, gerade in Deutschland Exportweltmeister, wie viele auch kleinere Unternehmen, Beratungsunternehmen internationale Kontakte haben, internationale mobiles Personal, Leute von dort heuern, Leute dahin schicken. Also das ist ja auch, wenn man so will, alltagswirklich. Immer mehr Menschen reisen immer weiter. Haben viel mehr von der Welt gesehen. Sind in Unternehmen tätig, die sie jetzt mal nach Hongkong oder mal nach Kapstadt schickt. Also das ist ja unbestreitbar und das ist auch alles nicht zurück zu holen. Und die Erfahrungen verändern sich. Zugleich bleibt eine Spaltung. Es gibt immer mehr, die zurückgeblieben sind und die zurückbleiben.
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