Die Schaulustigen

Sophie Passmann und Matthias Kalle unterhalten sich über das Fernsehen. Darüber, welche Netflix-Serien ihr Herz berührt haben, wann ihnen ein Comedy-Special die Welt erklären konnte und wieso das "Literarische Quartett" für alle Beteiligten anstrengend ist. Sie zählen die Gags bei ZDF-"aspekte" (null) und die guten Folgen vom Münsteraner "Tatort" (null). Sie streiten sich über Dialoge und Plotholes, sind sich aber auch erschreckend oft sehr einig, zum Beispiel darüber, dass es "ironisch fernsehen“ nicht gibt. Und niemals, wirklich niemals, werden sie die letzte Folge "hart aber fair" nacherzählen. Versprochen. Sophie Passmann ist Autorin, Kolumnistin beim ZEITmagazin, Radiomoderatorin bei 1LIVE und gehört zum Ensemble des "Neo Magazin Royale". Es ist also damit zu rechnen, dass sie niemals über Jan Böhmermann herziehen wird. Matthias Kalle hatte seine Karriere als Fernsehkritiker eigentlich wegen Bore-out vor Jahren beendet. Heute ist er stellvertretender Chefredakteur des ZEITmagazins und streicht dort unter anderem alle Gags aus den Kolumnen von Sophie Passmann. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

https://www.zeit.de/serie/die-schaulustigen

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episode 28: James Bond, "Messiah" und "Don’t f**k with cats"


In der neuen Episoden hüpfen in die Schaulustigen in ein Wechselbad der Gefühle und planschen darin eine Stunde vergnügt herum. Kalle verrät Passmann etwas über Benedikt Cumberbatch, was sie noch nicht wusste, Passmann erklärt Kalle, wie sie sich die Zukunft von James Bond vorstellt. Dann sprechen die beiden über die ZDF-Dokumentation "Heroes", in der junge Comedians ihre Vorbilder treffen. Schlechte Idee gut gemacht – oder gute Idee schlecht gemacht? Mit dem Urteil tun sich die Schaulustigen schwer. Deutlicher werden Passmann und Kalle, wenn sie über die Netflix-Produktion "Messiah" reden, die das Potential besitzt, als schlechteste Serie aller Zeiten des Streaminganbieters für immer im Gedächtnis zu bleiben. Die Schaulustigen allerdings würden am liebsten sofort vergessen, was sie da gesehen haben. Konflikte bahnen sich bei der Besprechung der True-Crime-Mini-Serie "Don’t f**k with cats" an, in der es um die Jagd einer Internet-Community nach einem Typen geht, der zunächst Katzen umbringt. Und versöhnlich wird es, als die beiden endlich wieder eine "Serie für Kevin" besprechen – diesmal die amerikanische Version von "The Office". Und natürlich kennen die Schaulustigen das Original – liebe Grüße an Christoph Maria Herbst!


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 2020-01-24  1h0m