Delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden

Bei delikt, dem Kriminalpodcast der Kleinen Zeitung, geht es um Verbrechen mit Bezug zur Steiermark oder zu Kärnten. Redakteurinnen und Redakteure der Kleinen Zeitung erklären im Gespräch mit Moderator David Knes die Umstände der Verbrechen und sprechen über Hintergründe, die so nicht zu lesen waren. Die Fälle reichen von einigen der bekanntesten der österreichischen Kriminalgeschichte (zum Beispiel Jack Unterweger, der Kindberger Herzfresser oder der Kinderarzt Franz Wurst), bis zu Verbrechen, von denen viele noch nie gehört haben, obwohl sie sich vielleicht in ihrer unmittelbaren Nähe zugetragen haben. Die aktuelle fünfte Staffel bringt acht weitere delikt-Folgen. Etwa als Suizid getarnte Morde, aufsehenerregende Betrugsfälle, oder einen Italiener, der dem Mordkomplott seiner Lebensgefährtin zum Opfer fiel. In einer Folge erklärt ein Strafrichter seine Arbeit und spricht über spannende Themen, die in der Justiz für Diskussionen sorgen. Abonnieren Sie den Podcast, um keine Folge zu verpassen

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episode 3: Die "Pinocchio"-Raubserie: Wie ein Doppelleben endete


Graz, 1996: Ein Maskierter springt über das Pult einer Bank, bedroht die Angestellte, bedient sich mit 900.000 Schilling und flüchtet. Die Tat markierte den Beginn einer Serie. Alle paar Monate, immer das gleiche Muster. Doch außer einer auffälligen Nase („wie Pinocchio“, so eine Zeugin) gibt es keine Hinweise auf den Täter. Schließlich wird ein 26-Jähriger gefasst. Rasch stellt sich aber heraus, dass er nicht der „wahre“ Pinocchio ist.


Der raubt weiter, aber nicht mehr in Graz. In Linz schließlich der Showdown – die Flucht scheitert, der Täter provoziert Schüsse und stirbt wenig später. Bald wird bekannt, dass es sich um den Partner einer bekannten Politikerin handelte, die auch ein Kind von ihm erwartete. Weder sie, noch sonst jemand wusste von seinem Doppelleben als „grundgütiger Mensch“ und Serienräuber.


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 2021-03-21  40m