WDR ZeitZeichen

Ob Staatsgründung oder Machtverfall, Lebensdaten großer Frauen und Männer, Wendepunkte der Menschheitsgeschichte, Friedensverträge und Katastrophen, Erfindungen und Entdeckungen - im ZeitZeichen wird Geschichte lebendig.

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Eine durchschnittliche Folge dieses Podcasts dauert 14m. Bisher sind 1839 Folge(n) erschienen. Dieser Podcast erscheint täglich
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recommended podcasts


Johann Georg Gichtel, Mystiker


Er schwört der Ehe ab, propagiert Keuschheit, führt ein nahezu klösterliches Leben: Johann Georg Gichtel, geboren im März 1638 in Regensburg. Der junge, in sich gekehrte Mann studiert Jura. Heiratsanträge edler Damen lehnt er ab, Liebeserklärungen versetzen ihn in Panik, bis den 35jährigen eine Vision von dieser Pein erlöst. An Stelle der irdischen Eva tritt die göttliche Sophia, himmlische Braut, Weisheit Gottes. Autorin: Claudia Friedrich


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Federico Fellini, ital. Filmregisseur


Er war der große Zauberer des Kinos: Ob "Amarcord", "Das süße Leben", "Achteinhalb" oder "Ginger und Fred" - mit seinen Filmen hat der italienische Regisseur Federico Fellini einen ganz eigenen phantastischen Kosmos geschaffen, grotesk und surreal, komisch und poetisch, sinnlich und opulent. Autorin: Christiane Kopka


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Marie in Bayern, Königin beider Sizilien


Herzog Max in Bayern war ein prachtliebender Mann. Seine Villa in München enthielt eine kleine Zirkusarena. Er ritt und reiste, jagte und machte die Zither hoffähig. Kein Wunder, dass seine Kinder nach ihm schlugen. Allen voran das Glamour-Sternchen des 19. Jahrhunderts schlechthin: Sissi. Aber auch ihre jüngere Schwester Marie war ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Autor: Heiner Wember


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Das Betriebsrätegesetz wird beschlossen (am 18.1.1920)


Arbeiter- und Soldatenräte waren es, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland die Monarchie stürzten. Doch das "Betriebsrätegesetz", das die Weimarer Nationalversammlung am 18. Januar 1920 annahm, hatte - anders als der Name suggeriert - vor allem stabilisierende Funktion. Es sollte "Ruhe" bringen in die Betriebe; klare Regeln, die Mitsprache in Personal- und Sachfragen beinhalteten, aber keinen Anspruch auf das Mit-Eigentum. Autor: Kay Bandermann


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   14m
 
 

Theodosius I., römischer Kaiser


Nur zwei der vielen römischen Kaiser erhielten den Beinamen "der Große": Konstantin, der sich als erster Kaiser auf dem Sterbebett taufen ließ und der unbekanntere Theodosius. Er ist der letzte der römischen Alleinherrscher, der das Reich noch einmal in einer Hand vereinigt und der erste, der das Christentum zur Reichsreligion erhebt und die heidnischen Kulte verbietet. Autorin: Marfa Heimbach


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Carl Christian Rafn, dänischer Philologe


Jahrhunderte haben die Erzählungen dänischer und norwegischer Seefahrer überlebt. Nach der Entdeckung Islands wurden die Sagas auch auf der eisigen Insel von Mund zu Mund weitergereicht. Später erst wurden die Abenteuer- und Heldengeschichten aufgeschrieben - und gerieten dann in Vergessenheit. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entriss der Däne Carl Christian Rafn die Sagas ihrem Dornröschenschlaf. Autor: Frank Zirpins


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Biafrakrieg endet (am 15.1.1970)


1967 hatte die Provinz Biafra ihre Unabhängigkeit von Nigeria erklärt. Eine ölreiche Region, in der mehrheitlich christliche Igbo wohnten. Die Militärregierung in Lagos erklärte den Abtrünnigen umgehend den Kampf. Ein drei Jahre langer blutiger Krieg folgte, in dem bis zu zwei Millionen Menschen starben und geschätzt drei Millionen Menschen vertrieben wurden. Hinzu kam eine Hungersnot. Autorin: Andrea Kath


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Katharina Rutschky, Publizistin (Todestag 14.1.2010)


Mit zwei Büchern hat sie Geschichte geschrieben: 1977 mit dem Band "Schwarze Pädagogik", der historische Texte über die dunkle, brutale Seite der Kinderziehung enthält, und 1992 mit der Streitschrift "Erregte Aufklärung". Darin setzte sie sich mit dem Missbrauch des sexuellen Missbrauchs auseinander, indem sie zeigte, wie Frauen mit dem Vorwurf der Pädophilie Politik gegen Männer machen. Autorin: Heide Soltau


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Ersatzdienstgesetz wird verkündet (am 13.1.1960)


Leicht wurde es den Kriegsdienstverweigerern anfangs nicht gemacht. Die Gewissensprüfung ließ so manchen durchfallen und lange galten sie als Drückeberger. Die Zahl der Ersatzdienstleistenden stieg in den 70er Jahren, die "Zivis" wurden gesellschaftsfähig und eigentlich unverzichtbar. Autorinnen: Anja und Doris Arp


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Gründung der Partei "Die Grünen" (am 12.1.1980)


Alles Müslifresser und Ökospinner - so höhnten vor vierzig Jahren viele über die neu gegründete Bundespartei. Sogar der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt warnte: Wer die Grünen wähle, der werde sich später einmal bitterste Vorwürfe machen. Das ist Geschichte. Seit nunmehr 40 Jahren sind die Grünen, seit 1991 gemeinsam mit dem ostdeutschen Bündnis 90, aus der Parteienlandschaft der Bundesrepublik nicht mehr wegzudenken. Autorin: Andrea Kath


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